| Das wär´s doch gewesen: Daniel Margraf, David Höffer,
Frithjof Fehsenfeld und Thomas Heinsohn qualifizieren den DSK für
die Dt. Blitz-MM 2007, die am 23. Juni in Rinteln
stattfinden wird. Aber leider war´s nun doch nicht so, unsere Recken -so meine ich bei allem Respekt für ihre formidable Leistung- haben nicht genug an sich geglaubt. Verständlich angesichts der stattlichen Armada von 29 Mannschaften (Findorff hatte kurzfristig zurück gezogen) aus den sieben nord- und östlichen Bundesländern (Bremen, Hamburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen). Auch konnten wir leider den Bremer Blitzmeister 2007, Dr. Arnd Lauber, verständlicherweise nicht in die Mannschaft eingliedern. Spielort war nach 2005 wieder das ganz hervorragend geeignete moderne Kasino der Signal-Iduna in Hamburg. Souveräne Turnierleiter und Schiedrichter waren Jürgen Kohlstädt und Hugo Schulz (Langenhorner SF). Gespielt wurde in zwei Hälften: 13 Runden, Pause, 15 Runden. |
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Blitzen macht ja so viel Spaß: Thomas, Friedel,
David und Daniel locker vor dem Spiel gegen SF Hamburg - und konzentriert während des Kampfes. |
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| Obwohl das Turnier für uns mit dem 3:1-Auftaktsieg über den
SV Eidelstedt ideal begann, lief es insbesondere für Danni, der sich
dann aber gerade gegen starke Gegner steigern konnte, am schweren Spitzenbrett
nicht rund in den Anfangsrunden, und relativ leichte Mannschaftspunkte
konnten leider nicht aufgesammelt werden. Auch der klare Sieg gegen den
Oberliga-Rivalen Hamelner SV mit Wilfried Bode in Runde 8 gab nicht den
zündenden Impuls. Mit einer "eingeplanten" Niederlage gegen
die Blitzkönige aus Tegel gingen wir mit mageren 12 Mannschaftspunkten
in die Pause. Und viel frische Luft bei strahlendem Sonnenschein -oder war es etwa doch der Kaffee?- brachten die Wende: Nach einer Niederlage zwar gegen nur drei SK Zehlendorfer zeigte die Mannschaft ihr wahres Gesicht: Wie ein Tsunami wurde alles niedergewalzt. Senftenberg, Salzgitter? Kein Problem! Cottbus, Rehberge, Barmbek, Greifswald? Acht weitere Punkte! Und -aufgemerkt!- Hamburger SK: 2½-Auswärtssieg! Ex-Dt. Meister Lübecker SV? Wieder voll gepunktet! Bundesligist SF Berlin? Fast wieder gewonnen (2:2)! Tempo Göttingen, ein weiterer Oberliga-Bekannter? 3:1 und aus! Empor Potsdam und Johanneum Eppendorf? Da gab´s gleich 4:0-Packungen! Nur gegen Neukloster mussten wir die Waffen strecken.
Hochdramatisch war der Kampf gegen Norderstedt in der letzten Runde:
Thomas hatte ein Remis vorgelegt und Danni den IM Michael Kopylov
mit schönen Kombinationen regelrecht zerrissen. Da Friedel verlor,
hing alles von David an Brett 2 ab. Er spielte gegen die WGM Marta
Michna. Zu Ende der Partie stand David mit dem Rücken zur Wand,
hatte aber ca. 30 gegen Martas 20 Sekunden auf der Uhr. Klar hat jeder
geglaubt, der David kennt, er zockt das lässig runter. Arme flogen
wie wild, aber Pustkuchen: In Sekunden stand es 5-5, 4-4, 3-3, 2-2,
1-1 und 0-0! ZEITREKLAMATION und REMIS!!! - NEIN, mit der Dame in
der 0-ten Sekunde in der Hand setzte Marta MATT und der dabei stehende
Schiedsrichter gab ihr den Punkt.
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Nur für Zahlenfetischisten |
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Punkte |
Spiele |
% |
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| Daniel | 12,5 |
28 |
44,6 |
| David | 17,5 |
27 |
64,8 |
| Frithjof | 12,0 |
28 |
42,9 |
| Thomas | 22,5 |
28 |
80,4 |