2. Mannschaft - Landesliga Nord 2011/12

  Name, Vorname ELO
DWZ*
01 02 03 04 05 06 07 08 09 Pkt. %
1. Fred Hedke 2288 ½ - - - -         ½ 50
2. Daniel Margraf 2240 0 0 1 0 -         1 25
3. Andreas Ohse, Dr. 2156 - - - - -         - -
4. Tobias Kügel 2038 - 1 ½ ½ ½         63
5. Lukas Heyne 2011 - 1 1 0 1         3 75
6. Tobias Sturm 2063 ½ ½ 1 1 ½         70
7. Kai-Uwe Steingräber 2104 - - - - -         - -
8. Daniel Kimmich 1940 - - - - ./.         - -
9. Alex Isakson 1963 - - - - -         - -
10. Olga Kozlowa 2230 - - - - -         - -
11. Bernd Winnemöller 1947* 1 ½ 1 0 -         63
12. Tim Boese 1881* - 1 0 - -         1 50
13. Thorsten Meyer, Dr.Dr. 1999 1 1 - 1 0         3 75
14. Sören Grebener 1895 - - 1 - 0         1 100
15. Keno Lübsen 1811 1 ½ - 0 1         63
16. Dmitrij Kollars 1865 1 - - 1 ½         83
17. Tim Hartogh 1842 0 - ½ - -         ½ 25
                           
 
Ergebnis
  5 6        
23½
63


Aufstiegsträume geplatzt: unerwartete Niederlage gegen OL2

Termine

RD.
DATUM
WER
HEIM
AUSW.
1
09.10.2011
SG Oesede
-
x
2
06.11.2011
SC Lüneburg
x
-
3
20.11.2011
SV Osnabrück
-
x
4
11.12.2011
Union Oldenburg
x
-
5
15.01.2012
SV Hellern
-
x
6
05.02.2012
SK HB-Nord
x
-
7
26.02.2012
SG Osnabrück
-
x
8
18.03.2012
Bremer SG
-
x
9
15.04.2012
SG Esens-Wittmd.
x
-


Bittere Pille im Derby

Bericht zum 5. Spieltag der Landesliga Saison 2011/2012 - von Thorsten Meyer

Mit 6:2 Punkten ging es mit Verspätung über die neblige A1 Richtung Osnabrück zum SV Hellern. Angetreten
war der DSK 2 nur mit 7 Mann. Durch einen Sieg von Keno Lübsen, eine Niederlage von Sören
Grebener
und ein Remis von Tobias Sturm stand es kurz vor der Zeitkontrolle 2,5:1,5 für den SV Hellern.
In besserer Stellung mit deutlichem Zeitnachteil bot mir mein Gegner kurz vor der Zeitkontrolle ein
Remis an. Auf Anweisung des Mannschaftsführers spielte ich meine Partie weiter und verlor. Nach zwei
Remis von Dmitrij Kollars und Tobias Kügel war der Mannschaftskampf verloren. Während Lukas
Heyne
seine Partie weiterspielte, bachte ich einen Teil der Mannschaft zum Bahnhof Osnabrück. Kurz
nach der Rückkehr zum Spiellokal gewann Lukas seine Partie zum Endstand 4,5:3,5 für den SV
Hellern.

 

Bittere Pille im Derby

Bericht von der 4. Runde Landesliga vom 11.12.2011 - von Lukas Heyne

Am vergangenen Sonntag ereignete sich der vierte Spieltag der Landesliga Nord. Zu Gast in Delmenhorst waren die Union aus dem nur 30 km entfernten Oldenburg. Die Spannung war deutlich zu spüren, denn es ging sowohl für das Team aus Oldenburg, das bisher nichts Zählbares auf ihrem Konto verbuchen konnte, als auch für den DSK um so einiges in dieser Begegnung.
Während es für die durchaus starke Mannschaft der Union an der Zeit war, die Wende einzuläuten, wollte das junge und dynamische Team des DSK seinen Platz an der Spitze behaupten und ging deshalb mit folgender Prachtaufstellung ins Rennen: 1.Daniel, 2.Toby 3.Lukas 4.Sturm 5.Bernd 6.Thorsten 7.Keno 8. Dmitrij, gegen den SKUO mit: 1.Wagner 2.Warns 3.Wempe 4.Mader 5.Elbern 6.Gudat 7.Köhne 8.Dietl.

Anpfiff war dann gegen 10 Uhr im berüchtigten Hexenkessel Thomsen. Alle schienen zuversichtlich, doch man geriet relativ schnell in Rückstand. An Brett 5 musste Bernd die  Partie nach 13 Zügen aufgeben, nachdem er ein Zwischenschach übersehen hatte. Diese schnelle Führung sorgte bei den Zuschauern für Furore.
Kurze Zeit später erfolgte glücklicher Weise der Ausgleichstreffer, denn das Kücken der Mannschaft, Dmitrij, konnte durch eine Unachtsamkeit des Gegners eine Figur gewinnen. Der an Brett 4 spielende Sascha Mader stellte darauf mehrmals die Frage in den Raum, wie man denn so schamlos auf die Sicherheit flöten könne, und verließ, obwohl er am Zug war, völlig aufgebracht für kurze Zeit die Arena.

Nach einer Weile, in der nichts passierte und man an allen Brettern gut stand, gewann Arno Köhne durch einen dicken Schnitzer vom Neuzugang Keno Krake eine Dame. Jener freute sich wie ein Schnitzel, der neue Zwischenstand lautete: 2.1 für den SK Union.
Der Krake steckte wohl noch das Turnier der vorherigen Woche in Braunschweig , das für ihn sehr mau verlief, in den Knochen. Auf einer anschließenden Pressekonferenz gab er bekannt, er wolle sich nun primär auf das „Adapting seines Mindsets“ konzentrieren. Es sei seine Pflicht, einzusehen, dass er im Moment nicht in der Lage sei, sein volles Leistungsniveau abzurufen. „Ich hoffe, dass diese löbliche Einstellung mit einem bald beginnenden „Upswing“ belohnt wird.“, so Teamkollege Lukas.

Zeitgleich konnte Lukas in komplizierter Stellung durch einen taktischen Schlag  einen geopferten Bauern in ein materielles Übergewicht, 2 Figuren gegen einen Turm, ummünzen.
Dieser stellte jedoch eine Stunde später unnötig die Partie ein, da er viel zu schnell gezogen hatte. Die Union baute die Führung auf 3:1 aus.
In einem anschließenden Interview äußerte er sich selbstkritisch zu seinen starken Defiziten im Zeit-Management.

Der Kapitän, Sturmi, konnte kurze zeit später nach souveränem Partieverlauf Sascha Mader endgültig vom Brett fegen und brachte den 3:2 Anschlusstreffer.

Am Spitzenbrett verlor Daniel in 100 prozentiger Gewinnstellung, da er in Zeitnot kam. Die Saison verläuft für ihn mit 1/4 Punkten bisher deutlich unter seinen Erwartungen. Neuer Spielstand also 4:2 für Oldenburg.

An Brett 2 machte Kügelfisch einen ruhigen Schuh, und hatte nach unambitionierter Eröffnung ein ausgeglichenes Turmendspiel. Die nötigen Gewinnversuche, um den Mannschaftskampf noch ins Unentschieden zu retten, konnte er zwar nicht mehr machen, jedoch konnte er souverän einen halben Punkt gegen den sehr starken Heiko Warns einfahren. Nichtsdestotrotz war man nach dem Remis und dem daraus folgenden Spielstand von 4 ½ zu 2 ½  leider „drawing dead“.

An Brett 6 konnte der Doppeldoktor zwar durch einen gewagten und spektakulären Spielzug noch Ergebnis-kosmetik betreiben, jedoch änderte das nichts an einer knappen und bitteren Niederlage:
                                                SK Union Oldenburg - Delmenhorster Sk   4 ½ – 3 ½

Durch diese Heimpleite musste der DSK die Tabellenführung abgeben und rutschte auf Platz 3 hinter Hellern und Esens. Oldenburg holte seine ersten Mannschaftspunkte und kletterte auf Platz 8.
Das war es dann auch schon schachlich für dieses Jahr aus der Landesliga Nord, und der DSK wird sich gestärkt im neuen Jahr am 15. Januar dem Tabellenzweiten SV Hellern stellen.

 

Bericht von der 3. Runde Landesliga vom 20.11.2011

Von Tobias Kügel
Diesmal hieß der Gegner SV Osnabrück, aktueller Tabellenstand vor Wettkampfbeginn letzter Platz, und unsere Aufstellung war gut wie immer. Daher war ein Sieg schon fast Pflicht.
Den ersten vollen Punkt verbuchte Lukas, er gewann im Hurrastil nach weniger als 2 Stunden gegen Bernhard Leiber. Auch Sören war in Topform und voller Tatendrang und so stand es schon nach 2,5 Stunden 2:0. Aller Guten Dinge sind ja bekanntlich 3, Daniel durchbricht seine Niederlagenserie mit einer schönen Kombination gegen Gerhard Müller. Stand 3:0. Kurz vor der Zeitnotphase mussten wir den ersten Gegentreffer hinnehmen, Eviltim war überspielt und gab auf. 3:1.Der Kapitän Toby Sturm konnte seinen ersten vollen Punkt durch Zeitüberschreitung des Gegners verbuchen, Toll! Den wichtigen 4,5ten Punkt holte Tim Hartogh durch Dauerschach, auch wenn kurz vorher die Stellung noch besser war. Mannschaftskampf gewonnen, alle sind happy. Etwas Ergebniskosmetik betrieb noch Bernd, der seinen Gegner nach und nach überrollte. In meiner Partie war eher wenig drin, ich war zu jedem Zeitpunkt mit Remis zufrieden, nur mein Gegner konnte den Sack einfach nicht zu machen. :D Endstand 2:6!
Euer Kügelfisch